Mit Verordnung
Ihr Arzt verordnet „KMT“ (Klassische Massagetherapie), häufig ergänzt um Wärme. Bringen Sie Rezept mit; gesetzlich Versicherte zahlen die gesetzliche Zuzahlung, sofern keine Befreiung vorliegt.
Leistung 13 · Massage & Lymphe
Eine fachkundig ausgeführte Massage ist mehr als Entspannung: Sie verbessert die Durchblutung, löst Muskelverspannungen und -verhärtungen und fördert die Elastizität des Bindegewebes.
KI‑SymbolbildWas ist die Klassische Massage?
Die Klassische Massage (auf dem Rezept „KMT“, Klassische Massagetherapie) ist eine medizinische Massage nach Befund – anders als eine Wellnessmassage. Sie wird bei Verspannungen, Rückenschmerzen, nach Sport und Belastung oder zur Vorbereitung der aktiven Therapie eingesetzt. Mit ärztlicher Verordnung über die Krankenkasse oder privat, ohne Rezept als Selbstzahlerleistung – in der Praxis in Bad Ems.
Gearbeitet wird mit fünf Grundgriffen: Streichungen, Knetungen, Reibungen, Klopfungen und Vibrationen. Je nach Ziel wählen wir Druck, Tempo und Reihenfolge – Streichungen leiten die Behandlung ein und beruhigen, Knetungen und Reibungen erreichen tiefere Muskelschichten und verhärtete Stellen.
Wir behandeln die Region, die Ihr Arzt verordnet hat oder die Ihnen Beschwerden macht – etwa Nacken und Schultern, den Rücken oder die Beine – und kombinieren sie bei Bedarf mit Wärme, einer Triggerpunktbehandlung oder aktiven Übungen. Auch die Psyche profitiert – Stress wird abgebaut, die Regeneration gefördert und das allgemeine Wohlbefinden gestärkt.
Wann hilft die Massage?
Die Klassische Massage wird selten allein verordnet – meist ist sie ein Baustein, der die aktive Behandlung vorbereitet oder ergänzt. Häufige Anlässe:
Bei verhärteter Nacken-, Schulter- und Rückenmuskulatur, wie sie durch langes Sitzen, Stress oder einseitige Belastung entsteht.
Als Teil der Behandlung bei muskulär bedingten Rückenschmerzen – meist in Kombination mit Krankengymnastik.
Zur Lockerung müder, verhärteter Muskeln nach Training oder körperlicher Arbeit und zur Unterstützung der Regeneration.
Wenn die Durchblutung der Muskulatur angeregt werden soll – etwa bei Verhärtungen oder nach längerer Schonung.
Wer dauerhaft unter Strom steht, trägt das oft in der Muskulatur. Die Massage kann helfen, auch körperlich zur Ruhe zu kommen.
Als Vorbereitung auf Krankengymnastik oder Manuelle Therapie, wenn verspannte Muskeln die Bewegung noch bremsen.
So läuft die Behandlung ab
Wir klären Beschwerden, Verordnung und mögliche Gegenanzeigen – etwa Hauterkrankungen, Entzündungen oder Medikamente, die die Blutgerinnung beeinflussen.
Sie liegen bequem auf der Liege, die zu behandelnde Region ist frei. Nach Verordnung oder auf Wunsch geht Wärme voraus, damit sich die Muskulatur leichter lösen lässt.
Streichungen, Knetungen und Reibungen – mit einem Druck, der für Sie angenehm und für das Gewebe wirksam ist. Sagen Sie uns jederzeit, wenn etwas zu viel ist.
Ein paar Minuten Ruhe helfen dem Kreislauf. Dazu bekommen Sie Hinweise, wie Sie die Muskulatur zwischen den Terminen locker halten.
Gut zu wissen
Ihr Arzt verordnet „KMT“ (Klassische Massagetherapie), häufig ergänzt um Wärme. Bringen Sie Rezept mit; gesetzlich Versicherte zahlen die gesetzliche Zuzahlung, sofern keine Befreiung vorliegt.
Privatversicherte bringen ihre Privatverordnung mit. Ohne Rezept können Sie die Massage auch selbst bezahlen – sprechen Sie uns an, wir beraten Sie zu Umfang und Möglichkeiten.
Die Dauer richtet sich nach der Verordnung und danach, wie viele Körperregionen behandelt werden. Als Selbstzahler stimmen wir den Umfang vorab mit Ihnen ab.
Bei Fieber, akuten Entzündungen, Hautinfektionen, Thrombose oder frischen Verletzungen wird nicht massiert. Im Zweifel fragen Sie vorab Ihren Arzt – oder uns.
Häufige Fragen
Ihre Frage ist nicht dabei? Rufen Sie uns an: 02603 50 48 200
Ja, wenn Ihr Arzt eine Heilmittelverordnung über „KMT“ (Klassische Massagetherapie) ausstellt. Gesetzlich Versicherte zahlen dabei die übliche Zuzahlung, sofern sie nicht befreit sind. Ohne Verordnung ist die Massage als Selbstzahlerleistung möglich.
Die medizinische Massage richtet sich nach einem Befund und behandelt gezielt die Region, in der Beschwerden bestehen. Eine Wellnessmassage dient in erster Linie der Entspannung. Bei uns steht die therapeutische Wirkung im Vordergrund – angenehm darf es trotzdem sein.
Das hängt von der Verordnung und der behandelten Region ab; eine Teilmassage von Nacken und Schultern ist deutlich kürzer als eine Behandlung mehrerer Regionen. Als Selbstzahler besprechen wir den Umfang vorab mit Ihnen.
Bei Fieber oder einem akuten Infekt bitte nicht. Der Kreislauf ist dann ohnehin belastet, und die Massage würde ihn zusätzlich fordern. Rufen Sie uns an, wir verschieben den Termin.
Bei einer verordneten Massage legt Ihr Arzt die Anzahl fest; in der Regel sind ein bis zwei Termine pro Woche sinnvoll. Als Selbstzahler richtet sich der Abstand nach Ihren Beschwerden und Ihrem Ziel – wir beraten Sie gern.
Ja, Wärme ist eine sinnvolle Vorbereitung: Rotlicht, Heiße Rolle oder eine Naturmoorpackung lockern die Muskulatur, sodass die Griffe tiefer wirken können. Ärzte verordnen Wärme häufig als ergänzendes Heilmittel zur Massage.
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